Passerelle des Essener Hauptbahnhofs erstrahlt in LED-Licht

Die neu gestaltete Passerelle empfängt die Besucher heller und freundlicher als je zuvor. Die alten Bodenplatten ersetzt ein neuer, blanker Granitboden. Die sichtbaren Betondecken sind farbig beschichtet und die Wände mit einer Profilglaskonstruktion verkleidet. Das Prunkstück jedoch bildet ein leuchtendes Schauspiel, das weltweit zu den größten Lichtinstallationen in U-Bahnhöfen gehört.

Realisiert wurde es mit wartungsfreundlicher, energiesparender LED-Technik.

Auf einer Länge von über 80 Metern strahlen hinter einer durchgehenden, wellenförmigen Glaswand 3000 LEDLUX® plane LX. Die quadratischen LED-Lampen in RGB-Ausführung eignen sich besonders, um große, transparente Flächen gleichmäßig zu hinterleuchten. Das nach einigen Tests am Modell verwendete Prismenglas multipliziert diese Wirkung sogar noch und war – dank aus dem Industrie- und Hallenbau stammenden U-Profilen – leicht zu montieren. Die LED-Lampen im Rastermaß von 20 x 20 cm wurden auf Aluminiumgestellen im Abstand von 10 cm befestigt. Da die Wand auf der gesamten Länge hinterlaufbar ist, können die einzelnen Module bequem gewartet werden.

Die differenzierte Animation der Installation wird mit instalight® DMX, einem LichtmanagementSystem von Insta, gesteuert. Datengeber leiten gleichzeitig annähernd 10.000 digitale Informationen über 65 DMX-LEDTRIX® Gateways an die LEDLUX® plane LX weiter. Ein Datengeber steuert sechs DMX-LEDTRIX® Gateways, die jeweils 45 LEDLUX® plane LX individuell ansteuern. Die 11 Insta
Datengeber kommunizieren über ein IP-Backbonesystem, so dass eine synchrone Steuerung möglich ist. Eine Anbindung an die bauseits vorhandene Gebäudeleittechnik zum Aufrufen der programmierten Lichtszenen findet über das instalight® Lichtmanagementsystem KNX statt.

Einzelne Komponenten oder die komplette Installation kann man inklusive Beratung und fertig programmierter Einzelteile direkt anfordern. Rund 20 Lichtspiel Varianten sind im Moment programmiert. Dabei ist Essen nur ein Beispiel für den gelungenen Einsatz von LED-Technik. Bereits in Krefeld und Lingen konnten vorhandene Unterführungen aufgewertet und ansprechender gestaltet werden – mit vergleichsweise geringem Aufwand und, angesichts begrenzter Haushaltsmittel in den Kommunen ganz wichtig, mit sehr geringen Folgekosten. Der dunkle »Angstraum« verwandelt sich in eine kreuzungsfreie Querung, die der Fußgänger gern und ohne Vorbehalt nutzt.

So wurden in der Unterführung des Bahnhofs Krefeld-Oppum zwei Farblichtwände von je 7,50 Meter Länge aus 30 x 30 cm großen Glassteinen gebaut. In jedem Glasstein sind als Leuchtkörper RGB-LED installiert.

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